
Sehr schöne Filmposter zu Hitchcockfilmen, von Laz Marquez, Grafiker aus New York.
(Via Mr. Honk.)
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Vom Minifestival, dass das Altin Village-Label aus Leipzig und Dresden im UT Connewitz und im Conne Island veranstaltet, hatte ich noch nicht gehört. Dennoch: die halbstündige DIY-Doku ist es wert gesehen zu werden. Weitgehend mit Labelbands.

Vor etwas über einem Jahr hatte ich hier schon mal was zum herrlichen I Lego N.Y. geschrieben, jetzt hat Christoph Niemann ein Buch mit den abstrakten, New York darstellenden oder erklärenden Legoteilchen herausgebracht. Super! (Das ist natürlich auch ein Wink mit dem Zaunpfahl an meine Leute, die in diesem Jahr nach NYC fahren, und wie immer gilt: support your local bookstore!)
(Via SwissMiss, Bild von Book by its cover.)
heute ist zum ersten mal so richtig super wetter, mit wolkenlosem himmel und t-shirt-temperaturen und so. ich bin heute mittag von unsere wohnung aus am strand entlang in die innenstadt gelaufen und dann wieder durch die stadt zurück. am strand waren zwei frauen in bikini (deutsche touristinnen?) und jede menge surfer, im horizon war der nächte kontinent zu sehen. irgendwie surreal, wenn ich die facebook-messages über schnee in berlin lese.. wieder zurück habe ich an meinem neuen besten freund geknabbert - ein jamon serrano, ein ganzes schweinebein, so unglaublich lecker, ich könnte mich nur davon ernähren ;) eigentlich war der für die ganzen vier monate gedacht, aber wenn ich dem tempo weiterfresse ist in einer woche nichts mehr übrig.. aber dafür gehe ich jetzt ja joggen. naja, grade schaffe ich ein paar hundert meter am strand rumzukeuchen ohne umzukippen, ich denke in ein paar wochen kann man das wirklich joggen nennen ;) aber natürlich ist nie alles perfekt, naja grade schon, aber ich denke wenn ich nicht in den nächsten wochen leute kennen lerne, dann werde ich mich wohl ziemlich bald ziemlich einsam fühlen. aber ich melde mich ja heute zum sprachkurs an, obwohl ich befürchte, dass die_der durchschnittliche deutsche spanischkursteilnehmer_in nicht so mein fall ist.. aber naja, wir werden sehen.. immer schön tolerant sein! ;))
Nach den Hochhäusern kamen die Wolkenkratzer. Dann folgten Tiefenkratzer, Bodenkratzer, Unterkratzer, Greenscrapers und Farmscrapers. Jetzt werden in Malaysia Wasserkratzer entworfen.
(via awesome)
by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 12 März 2010 , 07:34:33
am freitag den 12.03. lege ich alias torsun aka nick rave mit einigen kollegen beim ersten audiolith pferdemarkt in der prinzenbar in hamburg auf.
weitere folgen im verlauf des jahres:

am samstag spielen rampue und ich ein dj-set auf der aftershow-party dieser hervorragenden band:
ich freu mich schon mächtig, zumal ich scooter ende der 90er das letzte und bisher auch einzige mal live sah…
p.s:
schöner track für den einstieg ins wochenende:
Um das Label Altin Village und dessen jährliches Festival ist ein kleiner und feiner Film entstanden. In diesem Jahr präsentieren wir die Familienfatsche mit Testcard, dem PNG, OX und der Roten Raupe.
Zu sehen ist die Sache hier.
Hab gerade bei einer lokalen Nazi-Seite deren Klagen über Google Streetview gelesen und mir gedacht das probier ich doch mal aus.

Da Deutschand noch nicht verfügbar war, geschweige denn Mecklenburg Vorpommern, hab ich mal versucht mithilfe von Google Maps und Streetview den Club Plastic People in Hackney, London zu finden. In dem Laden findet die Partyreihe FWD statt (in 1 1/2 Wochen kommen Kode 9, Geeneus, Instra:mental und Deadboy – Falls jemand kurzentschlossen hinwill
) und überhaupt, wer sich ein wenig für aktuelle Popkultur im UK interessiert, kennt den Laden mindestens vom Lesen. Ich auch. Also ich war da nie, ich kenn ihn vom Lesen. Deswegen wäre die Idee ja garnicht so dumm, dacht ich mir, sich das mal aus dem Bett in Ruhe mit dem Laptop anzuschauen, wenn das alles Dank Streetview so einfach möglich sein soll.
Das Ergebnis ist bescheiden. Ich hab den Laden nicht gefunden und die Curtain Road ist auch nicht besonders gut zu erforschen. Ein Stück weit würde sich dies verbessern wenn es mehr Userfotos gibt. Die Menschen und die Autos bzw. deren Nummernschilder waren übrigens soweit ich es gesehen habe alle anonymisiert. Nur hab ich mich schlecht zurecht gefunden. Aber Scheiß drauf! Selbst wenn es Live-Streams aus dem Laden geben würde, wäre man doch besser selber dort als via Internet aus dem heimischen Bett zuzuschauen!
Der Club Plastic People hat übrigens gerade Probleme mit den Nachbarn und der Stadtverwaltung.
P.S.: Beim zweiten Versuch hab ich rausbekommen, dass ich den Club nicht so einfach mit Streetview finden kann, weil der mitten im Block drin ist.

freut mich das sehr
und wenn ich sie finde
dann post ich sie hier:
Wie langweilig ist es eigentlich, zum dritten Mal in Folge zu bloggen, dass es Anfang Maerz ist und Ende des Monats der beruehmte Berliner Halbmarathon der postfaschistischen Volksportgemeinschaft und ich so irre aufgeregt, weil ich da mit renne und mir eine exravangante Zeit vorgenommen habe und mir neue Klamotten und geile Laufschuhe gekauft und ueberhaupt?
Die Anwort ist einfach: So langweilig wie das taegliche Einerlei. Darum blogge ich es auch. Zum dritten Mal. Bin scheisse vorbereitet. Erst letzte Woche mit lockerem Training begonnen seit Dezember. Die Zeit wird unterirdisch. Ich laufe trotzdem. So wie ich es blogge.
Den Spaetkauf an der Ecke wuerde ich uebrigens aus der Liste der Schuldigen streichen. Darum mache ich mal an dieser Stelle Werbung fuer Mey’s Back-Kaffee-und-Mehr-Shop. Guter Laden.
Und nochmal gibt es hier nur einen Verweis auf andere. Beatpunk schaut mal genauer hin, weil Mathias Brodkorbs Lieblingsrechte von der Sezession mit ordentlich Verspätung auf die Idee kommen, Pop für die Nation einzuspannen. Beatpunk hatte bereits vor Jahren mit I can’t relax in Deutschland ein Projekt gegen die Nationalisierung des Pop an den Start gebracht. Die Zeitschrift Sezession sieht in nationalisiertem Pop nun eine Möglichkeit den konservativen Kulturkampf mit neuen Mitteln führen zu können.(hxxp://wxw.sezession.de/10613/i-cant-relax-in-deutschland.html) Wenn sie da mal nicht grandios danebengreifen. Aber a propos Kunst, Kultur und Kampf, wer bekommt bei Schwachsinnigkeiten a la Nena eigentlich nicht auch Lust auf ein bisschen Kulturrevolution?

Andererseits. Pop macht zwar viel Schwachsinn, aber das hält auch nicht lange vor. Wo es tatsächlich zu einem ernsthaften Erstarken des Nationalismus kommt, ist das ein politisches und keine geschmackliches Problem. Die Sezession meint Pop sei “allzu offensichtlich immer noch „eher links“”. Doch mit gutem Geschmack allein lässt sich (leider) noch keine klassenlose Gesellschaft herbeiführen. Oder wie es im Strapaze Zine so schön hieß:
Anders gesagt, wird in der Popkultur -Massenbetrug hin oder her- auch ausgetragen, was nach dem Scheitern des Klassenkampfs, dennoch an Konflikten in der Gesellschaft schwelt und der Bearbeitung harrt. Nur löst die Popkultur diese Widersprüche nicht, sondern spiegelt sie bestenfalls wieder. Die Revolte im Pop stellt, wie radikal sie sich in ihrer Ästhetik und deren immer wiederkehrendem Brüchen auch darstellen mag, keine Revolution der materiellen Basis her. Platter gesagt, solange irgendwer ein Atari Teenange Riot Album verkauft(!), ist das ganze Gekeife gegen den Kapitalismus auf dem Tonträger zweitrangig. Oder wie Karl Marx im Kapital schrieb „Seine Ware hat für ihn keinen unmittelbaren Gebrauchswert. Sonst führte er sich nicht zu Markt. Sie hat Gebrauchswert nur für andere. Für ihn hat sie unmittelbar nur den Gebrauchswert, Träger von Tauschwert und so Tauschmittel zu sein.“
Was nichts anderes heißt als Pop eben nicht dazu da ist, den Kapitalismus abzuschaffen.
In einem Punkt haben die sog. “Neurechten” der Sezession allerdings recht, den besten Geschmack haben immer noch wir! Und überhaupt ist Anti-Pop bisweilen ganz buchstäblich der beste Pop.

Ich bin schuld. Wirklich. Zwar nicht an dem was ich hier beantworten möchte, aber daran, dass mehr Antworten auf sich warten lassen. Das tut mir Leid, ist aber zwei Umständen geschuldet, für die ich nichts kann. Da wäre erstens eine Beanspruchung meiner Arbeitskraft durch meinen Chef, ein durchschnittliches Kapitalistenarsch, und andererseits die Tatsache, dass ich ganz schrecklich uninspiriert bin.
Ungefähr 20 Ansätze wer denn nun schuld sei hab ich in den letzten Wochen verworfen, nicht weil es Gründe gäbe sie in Schutz zu nehmen, weil mir einfach die richtigen Worte nicht eingefallen sind um auch den Rest der Welt von der (Nicht)schuld zu überzeugen. Und das ist ja immer noch das Hauptziel dieser Veranstaltung. Aufgegeben hab ich nicht und aufgrund sich verändernder mikrogesellschaftlicher Strukturen, man könnte es auch mein Leben nennen, aber das wäre langweilig, bin ich ganz zuversichtlich bald aus folgender Reihe von Schuldigen eine oder mehrere anzuklagen:
Neoliberale, Guido Westerwelle, Antideutsche, Antiimps, Frauenbewegung, Maskulinisten, Neokonservative, Oldschoolkonservative, Angela Merkel, Gangster-Rapper, Blogs, die ALB, Großkonzerne, Kleinkonzerne, Österreicherinnen, Deutsche, die taz-Redaktion, Coca-Cola, der Späti bei mir an der Ecke, Wein, Deutsche Telekom, VoKüs, to be weitergehend.
In der Zwischenzeit mach ich ein wenig Werbung, und zwar für mich:
Besucht doch mal AWESOME, das ist ein tolles Blog, das garantiert nur für Lachkrämpfe, Ausrufe der Bewunderung und Illustration der Schuldigen verantwortlich gemacht werden kann.

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 10 März 2010 , 12:31:36
Das wird ein Kassenschlager, garantiert!
(Via Laughing Squid, von Britanick, die man allein schon auf Grund ihres Claims “Two guys wasting their degrees” lieben muss.)

Heute gedenken die Tibeter ihres Aufstandes vor 51 Jahren in Lhasa gegen die Chinesen. Zu diesem Anlass hat sich Shepard Fairey des geistigen Oberhaupts der Tibeter, dem Dalai Lama angenommen. Laut BoingBoing wird der ca. 35×45 cm große Print um 12 Uhr Ostküstenzeit (also gegen 18 Uhr hier) in den Verkauf gehen. Streng limitiert, was auch immer das bedeutet, ischklar.
Woohoo, der lange Tron-Trailer ist da. Ich scheiß da mal auf miesepetrigen Traditionalismus, das wird fett. FETT. PHAT! (Bitte in Superduper-HD gucken!)
(Via Laughing Squid.)
Nerdsmasher (konnte auf die schnelle keinen Link finden, sind aber scheinbar mit Knertz assoziiert, super Trash!) kam grade per Tweet rein. Und ich werde es nicht mehr los. Das Video ist billig, so billig, dass es wieder gut ist, die Musik schlecht/nicht abgemischt, aber: ich werde es nicht mehr los. Ladies & Gentlemen, die nächsten Mediengruppe Telekommander/Von Spar.
“Nach Angaben der Hamburger Justizbehörde wurde am Sonntagnachmittag der 17jährige David erhängt im Gefängniskrankenhaus aufgefunden. Der aus Georgien stammende Flüchtling hatte in Deutschland um Asyl nachgesucht, das abgelehnt wurde. Obwohl minderjährig saß er seit Februar in Abschiebehaft. Er hatte schon seit längerer Zeit Essen verweigert.”(mehr lesen)

Der 17-jährige David starb am Sonntag im Hamburger Gefängniskrankenhaus.
Nachdem er bereits tagelang jegliche Nahrung verweigert hatte, wurde er dort „tot aufgefunden“. Er hatte sich erhängt. Der aus Georgien stammende David war ohne seine Erziehungsberechtigten eingereist und saß bereits seit Februar in Abschiebehaft, in die er als Jugendlicher eigentlich nicht gehörte.Es gibt keinen Freitod hinter Gittern!
+ Wir fordern die sofortige Abschaffung von Abschiebehaft.
+ Wir fordern ein sicheres Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis für alle Menschen, die in Deutschland leben.
+ Wir fordern die Abschaffung aller Sondergesetze für Nichtdeutsche, vor allem die Residenzpflicht für Flüchtlinge und das Asylbewerberleistungsgesetz.
+ Gerade Minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge brauchen besonderen Schutz. Der Umgang mit ihnen soll sich an Kinderrechten und dem Kindswohl orientieren und nicht an rassistischen AusländergesetzenMake Borders History!
Es rufen auf: Flüchtlingsrat Hamburg, Café Exil, Sportallee-Infomobil, Avanti – Projekt undogmatische Linke, GEW-Studis, Anti Atom Büro HH
Demo
Heute: 09.03.2010
18:00 – 21:00
S-Sternschanze
Das ist glaube ich der beste News-Beitrag von The Onion seit der Serie konzentrischer Kreise, die aus dem pulsierenden roten Punkt austreten: Some Bullshit happening somewhere!
„Als Südländerin kann die Pigmentierung die Hautfarbe etwas dunkler erscheinen lassen, aber nicht so krass wie in diesem Bild.“
Icch wohnte neulich abend einer sehr typischen Debatte bei. Dort ging es im Anschluss an einen antisexistischen Themenabend um die Debatte Feminismus im Sinne von Kritik am Patriachat vs. Queer Theory. Kurz gesagt, ging es um die bekannte Konfliktlinie Bekämpfen eines geschlechtlichen Unterdrückungsverhältnisses vs. Reproduktion der Geschlechterkonstruktion durch den Feminismus. Der beste Standpunkt zu diesem Dilemma kam meiner Meinung nach mal in einer Phase2 und wird in Kurzform in der aktuellen Jungle World durch die AFBL vertreten.

Das Zürcher Kulturschaffendenkollektiv Stadtklang filmt Schweizer Musiker bei improvisierten Kurz-Auftritten an ungewöhnlichen Orten, der Show to go. Sie spielen einen Song im öffentlichen Raum, umgeben von der Stadt. Mit Straßenlärm und dem Gerede der Passanten. Nicht ganz von ungefähr erinnert es an die Aufnahmen, die man von La Blogothèque kennt. Es ist wunderbar.
(Via 78s.)
by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 08 März 2010 , 05:02:39
by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 08 März 2010 , 04:55:03
In solchen Augenblicken glaubt man wieder an die Menschheit. Da fällt die New Yorker U-Bahn aus, was macht der gemeine New Yorker: Er fängt an zu singen. Zusammen.
(Via TDW.)
Wahnsinn! Im Facedowns-Blog veröffentlichen Lynn und Michael Chealander sowie Amy Mihyang ihre Urlaubsfotos. Dabei posieren sie immer gleich: Liegend, mit dem Gesicht nach unten. Etwas steif, aber auf jeden Fall, äh, anders. Und da ich gestern schon den Vice Guide to Nordkorea hatte, hier das wohl WTF?-igste aller Facedown-Fotos. Die DMZ.

Bei „Junge Linke“ werden neue Seminare angekündigt. Zumindest thematisch scheint es auch interessante Verantaltungen zu geben. Zum Beispiel zu „Staatsverschuldung“ oder „Sozialstaat“. Da gibt es aber leider noch keinen Ankündigungstext.
Zu „Zionismus gleich Rassimus“ – Antizionismus ist also gleich Antirassismus?“ gibt es einen Teaser und der wird leider dem Selbstanspruch einer antinationalen Kritik überhaupt nicht gerecht. Das Verständnis für die israelische Staatsgewalt geht so weit, sich eines Urteils über die Brutalität einer Kriegsmacht zu ermächtigen:
Gegen Juden richte sich ihre Kritik an Israel nicht, betonen Antizionisten. Es sei einfach ein Staat, der militant und mächtig gegen seine Gegner vorgehe, rassistisch mit allen nicht-Juden verfahre und obendrein noch beste Beziehungen zum Imperialisten USA unterhalte. […]
Mit dieser Ansicht fühlen sich Antizionisten ganz schön im Recht. Diese Kritiken an Israel offenbaren eine beachtliche Ignoranz gegenüber den Fakten: Israel kommt in der Tat nicht ohne Rassismus aus, aber das unterscheidet diesen Staat nicht von seinen westlichen Partnern. Die Kriege, die es führt, waren auch nur „durchschnittlich martialisch“ […]
Welchen Maßstab haben die Militärexperten gegen Kapital und Nation denn da wohl zugrunde gelegt?!Interessant auch: Die Antizionisten werden Israel Rassismus gg. Nichtjuden vor – das ignoriert nach Junge Linke jedoch die Fakten. Was sind die Fakten? „Israel kommt in der Tat nicht ohne Rassismus aus“
So ein Käse kommt heraus, wenn man mangelhafter Kritik an Israel lediglich eine Ehrenrettung dieser Nation entgegensetzt. Voll antinational!

„Die Interessen der Mehrheit durchsetzen!“
Das hört sich auf jeden fall beunruhigend an. Es gibt ja aber zwei mögliche Deutungen des anliegens der organisierten Autonomie. Entweder sie orientieren sich an Umfragen (vielleicht führen sie ja auch selber welche durch?) um sich dann als Anwalt der Volksmassen an die Durchsetzung der so erfahrenen Interessen zu machen. Denke mal so ist es nicht gemeint.
Wahrscheinlich wird eher ein allgemeines objektives Interesse unterstellt. Und die organisierte Autonomie kennt diese natürlich und wird so die Menschen gegen ihren Willen zum Sozialismus führen. Ein bischen Erziehung durch die Partei wird dann wohl das nötige dafür tun, dass die Volksmassen das auch verstehen werden.
Ich mache mich lieber daran meine eigenen Interessen durchzusetzen. Dass ich das am besten nicht alleine mache ist denke ich klar, mit Mehrheiten hat sowas jedoch (erstmal) nix zu tun.
So geschmeidig kann Dubstep also auch sein: Chris Cox, Dubstep-Typ aus Denver, Colorado, hat sich “Western Eyes” vom ‘97er-Portishead-Album angenommen. Wie ein Kollege meinte: Da sind nichts als ein paar Fürze hinzugefügt worden. Dennoch: Sweet!
Auch eine irre Kombination für ein Blog. Es geht (ich spreche leider kein Japanisch) offensichtlich um Eiskunstlauf und Albumcover sowie Filmplakate auf Bento-Boxen.
(Via Miss Cakehead.)
Ich mache ja kein Geheimnis daraus: Indie langweilt mich seit ca. zwei Jahren zu 99%. Der Output im Bereich Indiepop und -rock ist mittlerweile so nichtssagend geworden, dass ich mir den ganzen Scheiß kaum noch gebe. So gehen mir auch die wenigen Perlen durch, dummerweise. So habe ich das Debütalbum der Foals verpasst, einige sagten mir da schon: zu Unrecht. Jetzt haut mich “Spanish Sahara”, scheinbar Vorbote des im Mai erscheinenden Albums “Total Life Forever” umso mehr um.

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 07 März 2010 , 04:50:47