16 April 2014

torsun

Egotronic in der Literatur

Viele dürften mitbekommen haben, dass ich zusammen mit Daniel Kulla ein Buch über Egotronic namens „Raven wegen Deutschland“ (bestellen?) geschrieben habe. Soweit, so gut.

Die wenigsten wissen allerdings, dass Egotronic (vermutlich) erstmals 2006 in einem Buch erwähnung fand. Nämlich in „Icool – Wir sind so jung, falsch, so umgetrieben“ von Ric Graf (bestellen?). Auch wenn ich das Buch damals nicht besonders spannend fand, fühlte ich mich dennoch geschmeichelt, weil -ja, so funktioniert der Narzissmus- irgendwie relevant oder so ähnlich, zumindest musikalisch.

Seit gestern weiß ich, dass mittlerweile ein drittes Buch erschienen ist, in dem Egotronic sogar ein ganzes Kapitel gewidmet ist. Verlags-Genosse Linus Volkmann veröffentlichte erst neulich „Die 13 schönsten Geschichten der Welt“ und nannte sein Werk „Lies die Biber!“ (bestellen?). Eine der darin enthaltenen Geschichten heißt „Egotronic haben mein leben zerstört“.

Meine kleine Band in drei Büchern? Find ich richtig geil!

by kapsler hauser at 16 April 2014 , 06:35:51

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15 April 2014

classless

Kurzentschwörung anläßlich Jebsen et al.

Für einen Artikel über die neuen “Montagsdemos” wurde ich vom studentischen Magazin ak[due]ll befragt:

«„Wer die gesellschaftlichen Widersprüche kitten will und sich positiv auf Staat und Nation bezieht, muß die dazugehörige Ideologie produzieren, je nach Krisenlage in unterschiedlicher Heftigkeit und Form“, so Kulla. „Wenn sich gegen die Gesellschaftsordnung wenig ausrichten lässt, kann sich mit rebellischem Gestus zu ihrem Vorkämpfer und Verteidiger gegen den gemeinsamen Feind aufgeschwungen werden – das gilt nicht nur für die Hinwendung zum ideologischen Verschwörungsdenken.”

Der Autor macht wenig Hoffnung, erfolgreich gegen Freund*innen und Bekannte zu argumentieren, die mit den Verschwörungsdemos sympathisieren. Vielmehr sei es am wichtigsten, das Bedürfnis ernstzunehmen, sich auf die richtige Seite der vermeintlich schweigenden Mehrheit schlagen zu können. „Und das geht am besten, wenn man sich diesbezüglich auch selbst befragt und die eigenen Positionierungen mit dem gleichen Maßstab mißt“, schreibt Kulla. „Mit bloßer Argumentation ist am genannten Bedürfnis nichts zu ändern – es braucht vielmehr die Wendung gegen die gesellschaftlichen Verhältnisse, die Betonung der Widersprüche und letztlich den politischen Kampf, so aussichtslos das derzeit auch erscheinen mag.“»

by classless at 15 April 2014 , 11:46:29

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