13 März 2010

try again. fail again ...

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merely thinking

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Altin Village & Mine Festival-Doku

Vom Minifestival, dass das Altin Village-Label aus Leipzig und Dresden im UT Connewitz und im Conne Island veranstaltet, hatte ich noch nicht gehört. Dennoch: die halbstündige DIY-Doku ist es wert gesehen zu werden. Weitgehend mit Labelbands.

by Mmmatze at 13 März 2010 , 15:47:41

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torsun

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merely thinking

I Lego N.Y. revisited

Vor etwas über einem Jahr hatte ich hier schon mal was zum herrlichen I Lego N.Y. geschrieben, jetzt hat Christoph Niemann ein Buch mit den abstrakten, New York darstellenden oder erklärenden Legoteilchen herausgebracht. Super! (Das ist natürlich auch ein Wink mit dem Zaunpfahl an meine Leute, die in diesem Jahr nach NYC fahren, und wie immer gilt: support your local bookstore!)

(Via SwissMiss, Bild von Book by its cover.)

by Mmmatze at 13 März 2010 , 09:07:26

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12 März 2010

schokolade

was ich so in spanien mache

heute ist zum ersten mal so richtig super wetter, mit wolkenlosem himmel und t-shirt-temperaturen und so. ich bin heute mittag von unsere wohnung aus am strand entlang in die innenstadt gelaufen und dann wieder durch die stadt zurück. am strand waren zwei frauen in bikini (deutsche touristinnen?) und jede menge surfer, im horizon war der nächte kontinent zu sehen. irgendwie surreal, wenn ich die facebook-messages über schnee in berlin lese.. wieder zurück habe ich an meinem neuen besten freund geknabbert - ein jamon serrano, ein ganzes schweinebein, so unglaublich lecker, ich könnte mich nur davon ernähren ;) eigentlich war der für die ganzen vier monate gedacht, aber wenn ich dem tempo weiterfresse ist in einer woche nichts mehr übrig.. aber dafür gehe ich jetzt ja joggen. naja, grade schaffe ich ein paar hundert meter am strand rumzukeuchen ohne umzukippen, ich denke in ein paar wochen kann man das wirklich joggen nennen ;) aber natürlich ist nie alles perfekt, naja grade schon, aber ich denke wenn ich nicht in den nächsten wochen leute kennen lerne, dann werde ich mich wohl ziemlich bald ziemlich einsam fühlen. aber ich melde mich ja heute zum sprachkurs an, obwohl ich befürchte, dass die_der durchschnittliche deutsche spanischkursteilnehmer_in nicht so mein fall ist.. aber naja, wir werden sehen.. immer schön tolerant sein! ;))

by isi at 12 März 2010 , 13:40:59

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classless

Deep shit

Nach den Hochhäusern kamen die Wolkenkratzer. Dann folgten Tiefenkratzer, Bodenkratzer, Unterkratzer, Greenscrapers und Farmscrapers. Jetzt werden in Malaysia Wasserkratzer entworfen.

(via awesome)

by classless at 12 März 2010 , 10:31:41

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cosmoproletarian solidarity

Antifaschistische Demonstration am 13. März in Kiel

In den vergangenen Wochen und Monaten kam es im schleswig-holsteinischen Kiel verhäuft zu Angriffen faschistischer Banden. Wurden bereits im vergangenen Jahr einem Balletttänzer der Schädel gebrochen, durchschlugen nun 9mm-Geschosse ein Fenster einer als ‚antinational’ erkannten Wohngemeinschaft. Die lokale nationalautonome „Aktionsgruppe“ verpflichtet sich darauf, Kiel zur „Frontstadt“ völkischer und antisemitischer Raserei zu machen. Auf ihrem Blog rühmt sie sich einer „Deutschen Intifada“, so dass Abstrafungsaktionen gegen angebliche SaboteurInnen der ‚nationalen Befreiung’ beängstigend konsequent sind. Bedauerlich, dass im Aufruf zur antifaschistischen Demonstration am 13. März es vorgezogen wird, sich einer „Gegenkultur“ zu vergewissern und eine Konfrontation mit dem Antizionismus der „AG Kiel“ völlig ausbleibt. Liegt doch im Hass auf Israel der breite Berührungspunkt zwischen Nazis und internationalistischen AntiimperialistInnen, aus der Hamburger Brigittenstraße und anderswo.

Nichtsdestotrotz gilt es, sich am 13. März mit den Opfern faschistischer Angriffe solidarisch zu zeigen, gegen jeden Antisemitismus und Deutschland.

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 12 März 2010 , 07:34:33

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11 März 2010

torsun

shows dieses wochenende:

am freitag den 12.03. lege ich alias torsun aka nick rave mit einigen kollegen beim ersten audiolith pferdemarkt in der prinzenbar in hamburg auf.
weitere folgen im verlauf des jahres:

am samstag spielen rampue und ich ein dj-set auf der aftershow-party dieser hervorragenden band:

ich freu mich schon mächtig, zumal ich scooter ende der 90er das letzte und bisher auch einzige mal live sah…

p.s:
schöner track für den einstieg ins wochenende:

by kapsler hauser at 11 März 2010 , 22:51:28

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beatpunk

Familienfeierei

Um das Label Altin Village und dessen jährliches Festival ist ein kleiner und feiner Film entstanden. In diesem Jahr präsentieren wir die Familienfatsche mit Testcard, dem PNG, OX und der Roten Raupe.
Zu sehen ist die Sache hier.

by Janette at 11 März 2010 , 22:48:47

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try again. fail again ...

besserscheitern

Hab gerade bei einer lokalen Nazi-Seite deren Klagen über Google Streetview gelesen und mir gedacht das probier ich doch mal aus.

Da Deutschand noch nicht verfügbar war, geschweige denn Mecklenburg Vorpommern, hab ich mal versucht mithilfe von Google Maps und Streetview den Club Plastic People in Hackney, London zu finden. In dem Laden findet die Partyreihe FWD statt (in 1 1/2 Wochen kommen Kode 9, Geeneus, Instra:mental und Deadboy – Falls jemand kurzentschlossen hinwill :P ) und überhaupt, wer sich ein wenig für aktuelle Popkultur im UK interessiert, kennt den Laden mindestens vom Lesen. Ich auch. Also ich war da nie, ich kenn ihn vom Lesen. Deswegen wäre die Idee ja garnicht so dumm, dacht ich mir, sich das mal aus dem Bett in Ruhe mit dem Laptop anzuschauen, wenn das alles Dank Streetview so einfach möglich sein soll.

Das Ergebnis ist bescheiden. Ich hab den Laden nicht gefunden und die Curtain Road ist auch nicht besonders gut zu erforschen. Ein Stück weit würde sich dies verbessern wenn es mehr Userfotos gibt. Die Menschen und die Autos bzw. deren Nummernschilder waren übrigens soweit ich es gesehen habe alle anonymisiert. Nur hab ich mich schlecht zurecht gefunden. Aber Scheiß drauf! Selbst wenn es Live-Streams aus dem Laden geben würde, wäre man doch besser selber dort als via Internet aus dem heimischen Bett zuzuschauen!

Der Club Plastic People hat übrigens gerade Probleme mit den Nachbarn und der Stadtverwaltung.

P.S.: Beim zweiten Versuch hab ich rausbekommen, dass ich den Club nicht so einfach mit Streetview finden kann, weil der mitten im Block drin ist. :D


by besserscheitern at 11 März 2010 , 16:16:20

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merely thinking

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torsun

wenn fans videos drehen

freut mich das sehr
und wenn ich sie finde
dann post ich sie hier:


by kapsler hauser at 11 März 2010 , 10:35:28

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10 März 2010

starblog

ancient tradition

Wie langweilig ist es eigentlich, zum dritten Mal in Folge zu bloggen, dass es Anfang Maerz ist und Ende des Monats der beruehmte Berliner Halbmarathon der postfaschistischen Volksportgemeinschaft und ich so irre aufgeregt, weil ich da mit renne und mir eine exravangante Zeit vorgenommen habe und mir neue Klamotten und geile Laufschuhe gekauft und ueberhaupt?

Die Anwort ist einfach: So langweilig wie das taegliche Einerlei. Darum blogge ich es auch. Zum dritten Mal. Bin scheisse vorbereitet. Erst letzte Woche mit lockerem Training begonnen seit Dezember. Die Zeit wird unterirdisch. Ich laufe trotzdem. So wie ich es blogge.

Den Spaetkauf an der Ecke wuerde ich uebrigens aus der Liste der Schuldigen streichen. Darum mache ich mal an dieser Stelle Werbung fuer Mey’s Back-Kaffee-und-Mehr-Shop. Guter Laden.

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by saltandvinegar at 10 März 2010 , 21:32:48

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waiting

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try again. fail again ...

besserscheitern

Und nochmal gibt es hier nur einen Verweis auf andere. Beatpunk schaut mal genauer hin, weil Mathias Brodkorbs Lieblingsrechte von der Sezession mit ordentlich Verspätung auf die Idee kommen, Pop für die Nation einzuspannen. Beatpunk hatte bereits vor Jahren mit I can’t relax in Deutschland ein Projekt gegen die Nationalisierung des Pop an den Start gebracht. Die Zeitschrift Sezession sieht in nationalisiertem Pop nun eine Möglichkeit den konservativen Kulturkampf mit neuen Mitteln führen zu können.(hxxp://wxw.sezession.de/10613/i-cant-relax-in-deutschland.html) Wenn sie da mal nicht grandios danebengreifen. Aber a propos Kunst, Kultur und Kampf, wer bekommt bei Schwachsinnigkeiten a la Nena eigentlich nicht auch Lust auf ein bisschen Kulturrevolution?

Andererseits. Pop macht zwar viel Schwachsinn, aber das hält auch nicht lange vor. Wo es tatsächlich zu einem ernsthaften Erstarken des Nationalismus kommt, ist das ein politisches und keine geschmackliches Problem. Die Sezession meint Pop sei “allzu offensichtlich immer noch „eher links“”. Doch mit gutem Geschmack allein lässt sich (leider) noch keine klassenlose Gesellschaft herbeiführen. Oder wie es im Strapaze Zine so schön hieß:

Anders gesagt, wird in der Popkultur -Massenbetrug hin oder her- auch ausgetragen, was nach dem Scheitern des Klassenkampfs, dennoch an Konflikten in der Gesellschaft schwelt und der Bearbeitung harrt. Nur löst die Popkultur diese Widersprüche nicht, sondern spiegelt sie bestenfalls wieder. Die Revolte im Pop stellt, wie radikal sie sich in ihrer Ästhetik und deren immer wiederkehrendem Brüchen auch darstellen mag, keine Revolution der materiellen Basis her. Platter gesagt, solange irgendwer ein Atari Teenange Riot Album verkauft(!), ist das ganze Gekeife gegen den Kapitalismus auf dem Tonträger zweitrangig. Oder wie Karl Marx im Kapital schrieb „Seine Ware hat für ihn keinen unmittelbaren Gebrauchswert. Sonst führte er sich nicht zu Markt. Sie hat Gebrauchswert nur für andere. Für ihn hat sie unmittelbar nur den Gebrauchswert, Träger von Tauschwert und so Tauschmittel zu sein.“

Was nichts anderes heißt als Pop eben nicht dazu da ist, den Kapitalismus abzuschaffen.

In einem Punkt haben die sog. “Neurechten” der Sezession allerdings recht, den besten Geschmack haben immer noch wir! Und überhaupt ist Anti-Pop bisweilen ganz buchstäblich der beste Pop.


by besserscheitern at 10 März 2010 , 16:58:55

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starblog

Melde mich freiwillig in der Reihe der nur ganz peripher Schuldigen.

Ich bin schuld. Wirklich. Zwar nicht an dem was ich hier beantworten möchte, aber daran, dass mehr Antworten auf sich warten lassen. Das tut mir Leid, ist aber zwei Umständen geschuldet, für die ich nichts kann. Da wäre erstens eine Beanspruchung meiner Arbeitskraft durch meinen Chef, ein durchschnittliches Kapitalistenarsch, und andererseits die Tatsache, dass ich ganz schrecklich uninspiriert bin.

Ungefähr 20 Ansätze wer denn nun schuld sei hab ich in den letzten Wochen verworfen, nicht weil es Gründe gäbe sie in Schutz zu nehmen, weil mir einfach die richtigen Worte nicht eingefallen sind um auch den Rest der Welt von der (Nicht)schuld zu überzeugen. Und das ist ja immer noch das Hauptziel dieser Veranstaltung. Aufgegeben hab ich nicht und aufgrund sich verändernder mikrogesellschaftlicher Strukturen, man könnte es auch mein Leben nennen, aber das wäre langweilig, bin ich ganz zuversichtlich bald aus folgender Reihe von Schuldigen eine oder mehrere anzuklagen:

Neoliberale, Guido Westerwelle, Antideutsche, Antiimps, Frauenbewegung, Maskulinisten, Neokonservative, Oldschoolkonservative, Angela Merkel, Gangster-Rapper, Blogs, die ALB, Großkonzerne, Kleinkonzerne, Österreicherinnen, Deutsche, die taz-Redaktion, Coca-Cola, der Späti bei mir an der Ecke, Wein, Deutsche Telekom, VoKüs, to be weitergehend.

In der Zwischenzeit mach ich ein wenig Werbung, und zwar für mich:

Besucht doch mal AWESOME, das ist ein tolles Blog, das garantiert nur für Lachkrämpfe, Ausrufe der Bewunderung und Illustration der Schuldigen verantwortlich gemacht werden kann.

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by rock n riot at 10 März 2010 , 16:23:31

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cosmoproletarian solidarity

Solidarität...

Solidarität mit Mohammad Amin Valian, dem als „Mohareb“ („Feind Gottes“) die Hinrichtung droht. Der Student habe während der Ashura-Riots mit Steinen geworfen.

Solidarität mit
Shiva Nazar Ahari, die kürzlich in eine käfigähnliche Zelle verlegt worden ist, in der sie weder Beine noch Arme bewegen kann. Shiva ist Bloggerin und wurde bereits vor einigen Jahren in Folge ihres Engagements im „Students Committee in Defense of Political Prisoners“ inhaftiert.


Solidarität mit Mansour Osanloo, der als Gewerkschafter eine 10jährige Gefängnisstrafe aufgebrummt bekam und kürzlich in die ‚Hundehütte’ verlegt worden ist.

Solidarität mit allen
inhaftierten Studierenden und politischen Gefangenen in den Todeszellen.



by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 10 März 2010 , 12:31:36

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torsun

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Dalai Lama for sale

Heute gedenken die Tibeter ihres Aufstandes vor 51 Jahren in Lhasa gegen die Chinesen. Zu diesem Anlass hat sich Shepard Fairey des geistigen Oberhaupts der Tibeter, dem Dalai Lama angenommen. Laut BoingBoing wird der ca. 35×45 cm große Print um 12 Uhr Ostküstenzeit (also gegen 18 Uhr hier) in den Verkauf gehen. Streng limitiert, was auch immer das bedeutet, ischklar.

by Mmmatze at 10 März 2010 , 07:46:00

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krawalla

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09 März 2010

merely thinking

Tron – Der Trailer

Woohoo, der lange Tron-Trailer ist da. Ich scheiß da mal auf miesepetrigen Traditionalismus, das wird fett. FETT. PHAT! (Bitte in Superduper-HD gucken!)

(Via Laughing Squid.)

by Mmmatze at 09 März 2010 , 21:51:27

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Nerdsmasher – Energie

Nerdsmasher (konnte auf die schnelle keinen Link finden, sind aber scheinbar mit Knertz assoziiert, super Trash!) kam grade per Tweet rein. Und ich werde es nicht mehr los. Das Video ist billig, so billig, dass es wieder gut ist, die Musik schlecht/nicht abgemischt, aber: ich werde es nicht mehr los. Ladies & Gentlemen, die nächsten Mediengruppe Telekommander/Von Spar.

by Mmmatze at 09 März 2010 , 19:59:07

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try again. fail again ...

besserscheitern

“Nach Angaben der Hamburger Justizbehörde wurde am Sonntagnachmittag der 17jährige David erhängt im Gefängniskrankenhaus aufgefunden. Der aus Georgien stammende Flüchtling hatte in Deutschland um Asyl nachgesucht, das abgelehnt wurde. Obwohl minderjährig saß er seit Februar in Abschiebehaft. Er hatte schon seit längerer Zeit Essen verweigert.”(mehr lesen)


by besserscheitern at 09 März 2010 , 14:00:19

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phex

Abschiebung ist Mord

Der 17-jährige David starb am Sonntag im Hamburger Gefängniskrankenhaus.
Nachdem er bereits tagelang jegliche Nahrung verweigert hatte, wurde er dort „tot aufgefunden“. Er hatte sich erhängt. Der aus Georgien stammende David war ohne seine Erziehungsberechtigten eingereist und saß bereits seit Februar in Abschiebehaft, in die er als Jugendlicher eigentlich nicht gehörte.

Es gibt keinen Freitod hinter Gittern!

+ Wir fordern die sofortige Abschaffung von Abschiebehaft.
+ Wir fordern ein sicheres Aufenthaltsrecht und Arbeitserlaubnis für alle Menschen, die in Deutschland leben.
+ Wir fordern die Abschaffung aller Sondergesetze für Nichtdeutsche, vor allem die Residenzpflicht für Flüchtlinge und das Asylbewerberleistungsgesetz.
+ Gerade Minderjährige Unbegleitete Flüchtlinge brauchen besonderen Schutz. Der Umgang mit ihnen soll sich an Kinderrechten und dem Kindswohl orientieren und nicht an rassistischen Ausländergesetzen

Make Borders History!

Es rufen auf: Flüchtlingsrat Hamburg, Café Exil, Sportallee-Infomobil, Avanti – Projekt undogmatische Linke, GEW-Studis, Anti Atom Büro HH

Demo
Heute: 09.03.2010
18:00 – 21:00
S-Sternschanze

by phex at 09 März 2010 , 09:17:37

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08 März 2010

waiting

Gut gesagt

„Als Südländerin kann die Pigmentierung die Hautfarbe etwas dunkler erscheinen lassen, aber nicht so krass wie in diesem Bild.“

[source/via]

by waiting at 08 März 2010 , 21:21:14

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try again. fail again ...

besserscheitern

Icch wohnte neulich abend einer sehr typischen Debatte bei. Dort ging es im Anschluss an einen antisexistischen Themenabend um die Debatte Feminismus im Sinne von Kritik am Patriachat vs. Queer Theory. Kurz gesagt, ging es um die bekannte Konfliktlinie Bekämpfen eines geschlechtlichen Unterdrückungsverhältnisses vs. Reproduktion der Geschlechterkonstruktion durch den Feminismus. Der beste Standpunkt zu diesem Dilemma kam meiner Meinung nach mal in einer Phase2 und wird in Kurzform in der aktuellen Jungle World durch die AFBL vertreten.


by besserscheitern at 08 März 2010 , 16:14:15

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Show to go – Der ad-hoc-Gig

Das Zürcher Kulturschaffendenkollektiv Stadtklang filmt Schweizer Musiker bei improvisierten Kurz-Auftritten an ungewöhnlichen Orten, der Show to go. Sie spielen einen Song im öffentlichen Raum, umgeben von der Stadt. Mit Straßenlärm und dem Gerede der Passanten. Nicht ganz von ungefähr erinnert es an die Aufnahmen, die man von La Blogothèque kennt. Es ist wunderbar.

(Via 78s.)

by Mmmatze at 08 März 2010 , 08:14:12

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cosmoproletarian solidarity

Solidarität mit den von Abschiebung bedrohten Roma!

Im Juli dieses Jahres hat das deutsche Innenministerium mit der Republik Kosovo die „Zurücknahme“ von als „überflüssig“ empfundenen kosovarischen Flüchtlingen vereinbart. Bis zu 24.000 Menschen, unter ihnen etwa 10.000 Roma, sollen bis Ende des Jahres abgeschoben werden. Unter den Augen der KFOR-Soldaten sind Ende der 1990`er Jahre zehntausende Roma von den nationalistischen UÇK-Banden gewaltsam zur Flucht gezwungen worden, insgesamt haben in jenen Jahren 150.000 Roma den Kosovo verlassen müssen. Diejenigen, die blieben, sind etwa in Lagern der UNHCR auf mit Blei, Cadmium und Quecksilber verseuchten Industriehalden einquartiert worden. Bis heute leben sie in ständiger Angst vor erneuten Pogromen in von der Majoritätsbevölkerung abgegrenzten Armutsenklaven, nahezu hundertprozentig vom legalen Arbeitsmarkt ausgeschlossen. Anfang des Jahres 2008 gab del Ponte, frühere Den Haager Anklägerin Milošević, zu, dass ihr bereits 1999 leidlich viele Beweise vorlagen, dass bis zu 400 Menschen, allen voran Roma, von der UÇK zum Zwecke des Raubes von Nieren und anderen Innereien verschleppt worden sind.

Doch nicht nur im Kosovo schlägt der „antiziganistische“ Mob zu. In Ungarn etwa ermordete eine faschistische Organisation, die sich ein „von Parasiten befreites Ungarn“ ersehnt, in den vergangenen 18 Monaten sechs Roma (Vgl. „Jungle World“, 10.10.2009). Die unbändige Angst der NationalistInnen vor ihrer eigenen Überflüssigkeit lässt sie in der Krise ihre identitäre Bande mit Staat und Nation nun noch heftiger einklagen, indem sie jene ächten, jagen und die ärmliche Hütte in Brand setzen, auf die sie ihre eigene Überflüssigkeit und Asozialität projizieren. Und der Staat als Garant der Einheit der kapitalisierten Gesellschaft entzieht nicht erst in der Krise kapitaler Vergesellschaft und sozialer Integration jenen das Recht auf freien Aufenthalt, die keine produktive Funktion im Produktionskollektiv glaubhaft machen können. Hierbei ist nach wie vor die Eigenschaft des „Autochthonen“ unentbehrlich, um unaufkündbar mit dem Standortkollektiv identifiziert zu werden – eine sich lediglich seicht modifizierende Klausel im nationalen Pakt zwischen Elite und Mob.

Zwei Jahre nach der „Deutschen Einheit“ hatte eine deutsche Trabantenstadt, hatten hunderte von auf Selbstverwertung bedachte, „überflüssige“ StaatsbürgerInnen mehrere Tage und Nächte an den zum Pogrom ausersehenen absolut Überflüssigen die nationale Versöhnung erprobt. Auf die asylsuchenden Roma, die in Rostock-Lichtenhagen dem Brandmord entkamen, konnten die Deutschen ihre Ungleichheit projizieren, um sich selbst wieder als Gleiche, als Artverwandte einer unteilbaren Nation zu halluzinieren. „Der Spiegel“ warf die Brocken hin, an dem das Gefühl sich nährte, jene barbarische Anti-Nation zur zivilisierten deutschen Nation gefunden zu haben, deren antideutscher Barbarei sich zu erwehren sei: Die „Dünkelhäutigen“, die „bettelnd durch die Straßen“ ziehen, statt zu malochen oder in der arbeitsfreien Zeit den Rasen zu stutzen. Ob sie nun „betteln“, „stibitzen“ oder die nachbarschaftliche Eintracht der Deutschen „tyrannisieren“: sie, die „Roma und Sinti“, „wecken Aggressionen“ („Der Spiegel“, 7.9.1992). Niemand geringeres als Helmut Schmidt, der später zum „Gewissen seiner Nation“ geadelt worden ist („Die Zeit“, 11.12.2008), log den Pogrom in Notwehr um: Man dürfe aus dem „tausendjährigen“ Deutschland keinen „Schmelztiegel“ machen, ansonsten „entartet“ die nationale Gemeinschaft und „wenn es irgendwo Ärger gibt“ – etwa „über de facto vierzig Prozent Arbeitslosigkeit“ unter den volkswirtschaftlich Überflüssigen – „bricht sich die Frustration irgendwo Bahn und endet in Gewalt“ („FR“, 12.9.1992). Und der damalige christdemokratische Innensenator Berlins, Dieter Heckelmann, teilte seine Überzeugung mit, dass in Rostock sich nicht der nationale Wahn, „sondern der vollauf berechtigte Unmut“ über den vermeintlich organisierten Asylbetrug der Roma geäußert habe (z.n. „Die Zeit“, 6.10.1992). Einen Monat nach dem Rostocker Pogrom drängte die deutsche Politik das rumänische Regime dazu, sich zu verpflichten, die „zurücküberstellten“ Roma-Flüchtlinge aufzunehmen.

Am 28. September steht in Düsseldorf die erste zentrale Sammelabschiebung von Roma in den Kosovo an. Auch der niedersächsische Innenminister drängt darauf, die 4.000 Roma-Flüchtlinge aus seinem Standort-Gehege zügig abzuschieben. Die Abschiebung von vor Pogromen geflüchteten Menschen ist bereits Skandal genug; dass dabei Menschen betroffen sind, auf denen, auserkoren zur nationalen Verschiebungsfläche, fortgesetzt eine die Wirtsgemeinschaft schröpfende, pathogene Kollektivität projiziert wird, macht den Skandal zu einem spezifisch deutschen. Zur Erinnerung: Mehrere hunderttausend Roma und Sinti sind im deutschen Nationalsozialismus ermordet worden.


Solidarität mit den betroffenen Roma!
Stoppt die Abschiebungen!

Nähere Informationen hier. Verwiesen ist des weiteren auf eine Petition der VVN/BdA und des Flüchtlingsrats.


Cosmoproletarian Solidarity, 17. September 2009

Mitunterzeichnet:
Gruppe Bricolage, Kritikmaximierung Hamburg, Bürengruppe Paderborn, Antifaschistische Gruppe A2K2, Autonome Antifa Westerzgebirge, Antifa Erftstadt, Autonome Antifa Spessart, Emanzipatorische Lüdenscheider AntifaschistInnen, Salon des Communistes Düsseldorf, Antifa Ahlen, Antifa Siegen, Antifa Rendsburg, Junge Linke Lippstadt, Antifaschistische Union Dortmund

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 08 März 2010 , 05:02:39

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„Al-Quds“-Aufmarsch verhindern, kein Frieden mit Antisemitismus! Freiheit für den Iran!

Während reichsdeutsche und europäische NationalsozialistInnen am vergangenen Sonntag ihre Verbundenheit mit den „freien Völkern“, die sich dem „One-World-Fetischismus“ erwehren, beglaubigten, und die Solidaritätsadresse eines palästinensischen Kameraden verlasen (1), spähten die „antifaschistischen“ IsraelhasserInnen der RA nach vermeintlichen „Antideutschen“, fotografierten jene ab, die sie für solche hielten, und prügelten unter dem Schlachtruf „Intifada bis zum Sieg“ auf jene wenigen ein, die sich mit Buttons und Fähnchen des Staates der Juden schmückten.

In Sorge um den Familienfrieden verzichteten die antinationalen AntifaschistInnen, denen die Solidarität mit Israel lästig geworden ist, die im „Dortmund stellt sich quer!“-Bündnis sich zusammenfindenden islamophilen BefreiungsnationalistInnen, kruden NationalbolschewistInnen und chomeinistischen EifererInnen konsequent als antisemitische Einheitsfront zu denunzieren. Zum Bündnis gehörte etwa der eingetragene Verein „Human Dignity and Rights“, der deutsche Ableger der chomeinistisch-islamistischen Grazwurzelbewegung „Özgür-Der“ aus der Türkei, die in der „Islamischen Revolution“ des Irans die Schablone ersehnenswerter Umbrüche erkennt (2). Konsequenterweise rufen die Duisburger Menschenrechts-IslamistInnen zum Berliner „al-Quds“-Aufmarsch auf. Im Aufruf zum diesjährigen antizionistischen Happening am 12. September wird befunden, dass der Zionismus unmerklich „die Kontrolle“ über die Europäische Union erlange, während sich die Islamische Republik Iran seit 30 Jahren „erfolgreich“ zur Wehr setze (3). Etwa, und dies ist nicht dem Aufruf zu vernehmen, indem das antisemitische Teheraner Regime EhebrecherInnen und Homosexuelle an Kränen aufhängt – denn, so vor kurzem die Hamas und der DLF, versuche Israel die Menschen moralisch zu korrumpieren, sexuell aufzureizen und schließlich gefügig zu machen.

Den Berliner „al-Quds“-Aufmarsch organisiert die Delmenhorster Außenfiliale der Islamischen Republik, der „Islamische Weg e.V.“, der unter der Ägide von Mohammad Ali Ramin noch als „Islamische Gemeinschaft in Clausthal“ firmierte. Ramin organisierte vor drei Jahren das Teheraner Kollegium der antisemitischen Internationalen („Mythos Holocaust“) – u.a. mit dem Vordenker der „Nationalautonomen“, Peter Töpfer, George Theil von der französischen „Front National“, und dem ehemaligen „Grand Wizard“ des Ku-Klux-Klans, David Duke. Am 30. Januar 2009 lud Ramin den australischen Shoa-Leugner Frederick Toben zu sich – auf „Altermedia“, das hierüber informierte, wird von den grünen Augen und hellen Haaren Ramins geschwärmt und „die internationale Solidarität“ mit jenen vom „zionistischen Krebsgeschwür“ „geknechteten Völker“ beschworen.

Zurück zu den islamophilen BefreiungsnationalistInnen aus dem „Dortmund stellt sich quer!“-Bündnis: In einem Gespräch mit Hülya Şekerci, Islamistin von Özgür-Der, huldigt die Initiativ e.V. das Keuschheitstuch als „Symbol der sich befreienden Frau gegen die westlichen Assimilierungsversuche“ und agitiert gegen den „säkularen Fetischismus“, der sich weigere, in den islamistischen und antisemitischen Banden die authentischen BündnisgenossInnen der „antiimperialistischen (Quer-)Front“ zu erkennen („Campo Antiimperialista“, 23. September 2004). In den Pamphleten des "Campo Antiimperialista", dem die Initiativ e.V. als deutsche Sektion angehörig ist, werden selbst die Massenexekutionen sozialistischer GenossInnen in der Islamischen Republik Iran legitimiert: Die gerichteten SozialistInnen hätten sich geweigert, das progressive Moment des Islam anzuerkennen („Campo Antiimperialista“, 18. Februar 2009).Während das Regime überlegt, dieses Jahr auf den „al-Quds“-Aufmarsch zu verzichten, weil es befürchtet, nicht genügend treue AntisemitInnen zu mobilisieren und Proteste aus der Bevölkerung erwartet, halten die Initiativ e.V. und die RA den befreundeten IslamistInnen die Treue. Ob sie am 12. September mit den Duisburger Menschenrechts-IslamistInnen nach Berlin kommen, ist ungeklärt – in den vorherigen Jahren sind lediglich Reichsdeutsche wie Frank-Eckart Czolbe-Senft gesichtet worden.

Für die Spaltung, kein Frieden mit Antisemitismus,
„al-Quds“-Aufmarsch verhindern!

(1) „http://rutube.ru/tracks/2345424.html?v=9506da174f12222207a41a3986cf0177“
(2) „http://www.ozgurder.org/v2/news_detail.php?id=780“
(3) „http://www.hdr-org.de“

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 08 März 2010 , 04:55:03

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07 März 2010

merely thinking

Hey Jude in der U-Bahn

In solchen Augenblicken glaubt man wieder an die Menschheit. Da fällt die New Yorker U-Bahn aus, was macht der gemeine New Yorker: Er fängt an zu singen. Zusammen.

(Via TDW.)

by Mmmatze at 07 März 2010 , 20:43:56

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yet another photoblog

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merely thinking

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Urlaubsfotos der dritten Art

Wahnsinn! Im Facedowns-Blog veröffentlichen Lynn und Michael Chealander sowie Amy Mihyang ihre Urlaubsfotos. Dabei posieren sie immer gleich: Liegend, mit dem Gesicht nach unten. Etwas steif, aber auf jeden Fall, äh, anders. Und da ich gestern schon den Vice Guide to Nordkorea hatte, hier das wohl WTF?-igste aller Facedown-Fotos. Die DMZ.

by Mmmatze at 07 März 2010 , 14:30:28

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reiten, lesen, ...

Junge Generäle.

Bei „Junge Linke“ werden neue Seminare angekündigt. Zumindest thematisch scheint es auch interessante Verantaltungen zu geben. Zum Beispiel zu „Staatsverschuldung“ oder „Sozialstaat“. Da gibt es aber leider noch keinen Ankündigungstext.

Zu „Zionismus gleich Rassimus“ – Antizionismus ist also gleich Antirassismus?“ gibt es einen Teaser und der wird leider dem Selbstanspruch einer antinationalen Kritik überhaupt nicht gerecht. Das Verständnis für die israelische Staatsgewalt geht so weit, sich eines Urteils über die Brutalität einer Kriegsmacht zu ermächtigen:

Gegen Juden richte sich ihre Kritik an Israel nicht, betonen Antizionisten. Es sei einfach ein Staat, der militant und mächtig gegen seine Gegner vorgehe, rassistisch mit allen nicht-Juden verfahre und obendrein noch beste Beziehungen zum Imperialisten USA unterhalte. […]

Mit dieser Ansicht fühlen sich Antizionisten ganz schön im Recht. Diese Kritiken an Israel offenbaren eine beachtliche Ignoranz gegenüber den Fakten: Israel kommt in der Tat nicht ohne Rassismus aus, aber das unterscheidet diesen Staat nicht von seinen westlichen Partnern. Die Kriege, die es führt, waren auch nur „durchschnittlich martialisch“ […]

Welchen Maßstab haben die Militärexperten gegen Kapital und Nation denn da wohl zugrunde gelegt?!

Interessant auch: Die Antizionisten werden Israel Rassismus gg. Nichtjuden vor – das ignoriert nach Junge Linke jedoch die Fakten. Was sind die Fakten? „Israel kommt in der Tat nicht ohne Rassismus aus“

So ein Käse kommt heraus, wenn man mangelhafter Kritik an Israel lediglich eine Ehrenrettung dieser Nation entgegensetzt. Voll antinational!

by Wendy at 07 März 2010 , 13:35:40

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phex

organisierter Volkswille

nkay
„Die Interessen der Mehrheit durchsetzen!“
Das hört sich auf jeden fall beunruhigend an. Es gibt ja aber zwei mögliche Deutungen des anliegens der organisierten Autonomie. Entweder sie orientieren sich an Umfragen (vielleicht führen sie ja auch selber welche durch?) um sich dann als Anwalt der Volksmassen an die Durchsetzung der so erfahrenen Interessen zu machen. Denke mal so ist es nicht gemeint.
Wahrscheinlich wird eher ein allgemeines objektives Interesse unterstellt. Und die organisierte Autonomie kennt diese natürlich und wird so die Menschen gegen ihren Willen zum Sozialismus führen. Ein bischen Erziehung durch die Partei wird dann wohl das nötige dafür tun, dass die Volksmassen das auch verstehen werden.
Ich mache mich lieber daran meine eigenen Interessen durchzusetzen. Dass ich das am besten nicht alleine mache ist denke ich klar, mit Mehrheiten hat sowas jedoch (erstmal) nix zu tun.

by phex at 07 März 2010 , 12:33:44

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merely thinking

Portishead mit Dubstep-Update

So geschmeidig kann Dubstep also auch sein: Chris Cox, Dubstep-Typ aus Denver, Colorado, hat sich “Western Eyes” vom ‘97er-Portishead-Album angenommen. Wie ein Kollege meinte: Da sind nichts als ein paar Fürze hinzugefügt worden. Dennoch: Sweet!

by Mmmatze at 07 März 2010 , 12:27:59

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Albumcover-Bento

Auch eine irre Kombination für ein Blog. Es geht (ich spreche leider kein Japanisch) offensichtlich um Eiskunstlauf und Albumcover sowie Filmplakate auf Bento-Boxen.

(Via Miss Cakehead.)

by Mmmatze at 07 März 2010 , 12:12:07

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Foals – Spanish Sahara

Ich mache ja kein Geheimnis daraus: Indie langweilt mich seit ca. zwei Jahren zu 99%. Der Output im Bereich Indiepop und -rock ist mittlerweile so nichtssagend geworden, dass ich mir den ganzen Scheiß kaum noch gebe. So gehen mir auch die wenigen Perlen durch, dummerweise. So habe ich das Debütalbum der Foals verpasst, einige sagten mir da schon: zu Unrecht. Jetzt haut mich “Spanish Sahara”, scheinbar Vorbote des im Mai erscheinenden Albums “Total Life Forever” umso mehr um.

by Mmmatze at 07 März 2010 , 08:30:25

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krawalla

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cosmoproletarian solidarity

Solidaritätsaktionen am 8. März

Am 8. März 1979, nachdem das Vorhaben der islamistischen Kontras bekannt wurde, das weibliche Haar unter den Hijab zu zwingen, protestierten wütende Frauen vor allem in Teheran zu Zehntausenden gegen den Verhüllungszwang. Einen Tag zuvor hatten die Kontras angeordnet, dass Frauen sich „nicht nackt“, d.h. ohne die Verhüllung ihres Haares in Ministerien, Ämtern etc. begeben dürfen. In jener Zeit wurden immer wieder Frauen angegriffen, die als „Bad-hijab“, als untugendhaft und sündig denunziert wurden – von notorischen Beschimpfungen als „Huren“ bis zu Säureattacken. Die Proteste, die sich über Tage hinzogen, konnten nicht verhindern, dass wenig später die Islamische Republik Iran proklamiert und das Schicksal der Frau als demütiger und sittsamer Reproduktionsautomat des islamischen Kollektivs bereits in der Präambel der Islamischen Verfassung besiegelt wurde. In der Islamischen Republik wird der weibliche Körper gänzlich zu Staatszwecken okkupiert. Die patriarchalische, in der Familie organisierte Geschlechterherrschaft wird aufgebrochen und zugleich verewigt, indem nicht Ehemann und Vater entscheiden, was Ehefrau und Tochter dürfen und was nicht, sondern der Staat, der fehlerhaftes Verhalten definiert und sanktioniert. Der Hijabzwang bezweckt hierbei zum einen die Identifizierung der Frau als Staatsmaterial und zum anderen, im Konkreten, den Schutz des Mannes vor sexuellen Sinnenfreuden, die in ihm etwas anderes erregen könnten, als die absolute Identität mit dem leidenswilligen Regressionskollektiv (1).




Patriotische SozialistInnen, die den chomeinistischen Kontras bei der reaktionären Wendung der Revolution gegen das monarchistische Regime beikamen, verweigerten den wütenden Frauen des 8. März 1979 die Solidarität. Aus dem Politbüro der Tudeh etwa wurde verlautbart, dass der Chomeinismus der iranischen Frau als Hüterin der ‚nationalen Würde’ zu ihrem Recht verhelfe (2). Bereits vor 1979 propagierte der frömmelnde Antiimperialismus-Ideologe Ali Shariati, der vom Wiener Agitator Wilhelm Langthaler im befreiungsnationalistischen Fanzine „Intifada“ als „Traditionsstrang“ gerühmt wird, den Hijab als militantes Symbol nationaler Eigentümlichkeit (3). Der Duisburger Filiale des „Campo Antiimperialista“, die „Initiativ e.V.“, zufolge, ist das Leichentuch der Sinnlichkeit „ein Symbol der sich befreienden Frau“ gegen „imperialistische Assimilierung“. Die „Initiativ e.V.“ lässt sich ihre Abscheu vor den Zumutungen eines „säkularen Fetischismus“ konsequenterweise von einer Islamistin der chomeinistischen Organisation „Özgür-Der“, die eine „Islamische Republik Türkei“ propagiert, bestätigen (4). Die dissidente Frau, die in Abwehr islamischer Tugendhaftigkeit über ihren Körper selbst entscheiden möchte, erliege folglich der imperialistischen Blendung. Es fehlt lediglich die sprachliche Dreistigkeit eines Jürgen Elsässers, um jene ‚assimilierten’ Frauen als ‚Strichmädchen des Finanzkapitals’ zu schmähen. Die im Kapitalverhältnis angelegte ideologische und im repressiven Kollektiv sich realisierende Verschmelzung des kapitalkonstituierten Subjekts mit einer ‚ursächlichen’ Schicksalsgemeinschaft wird von jenem postleninistischen Antiimperialismus geistig paraphiert (5). Das revoltierende Individuum und seine Sehnsüchte, dem Herrschaftskollektiv zu entfliehen, werden dagegen denunziert und dem Tugendterrorismus, d.h. Hinrichtungen, Folter und Knast ausgesetzt.

So verlangt das Strafgesetz der Islamischen Republik für Ehebruch, Beischlaf eines Nichtmuslims mit einer ‚Muslimin’ und praktizierte männliche Homosexualität („Lavat“) die Todesstrafe, für ‚unzüchtiges Verhalten’ Unverheirateter wie Küssen und Umarmungen neunundneunzig und fürs Nichtverhüllen des weiblichen Haares vierundsiebzig Peitschenhiebe. Im Dezember vergangenen Jahres forderte der Kleriker Hojatoleslam Gholam-Reza Hassani den Tod von jenen Frauen („und ihrer Ehemänner“), die den Hijab nicht respektieren. Und der Menschenrechtsbeauftragte der Islamischen Republik, Mohammad-Javad Larijani, plädiert bei der „abscheulichen Tat“ des Ehebruchs für die Steinigung, bei der die Frau bis zur Brust eingegraben und vom willigen Mob für ihre „schändliche Wollust“ abgestraft wird.

Bei ordinären Hinrichtungen werden Schwule, politische Gefangene, Abtrünnige und ‚Feinde Gottes’ an Kränen aufgehängt. Bei der Lieferung von solchen fahrzeuggestützten Kränen konkurrieren verschiedene deutsche Unternehmen ums Geschäft mit der islamischen Henkersrepublik. Etwa die Ruthmann GmbH & Co. KG aus dem münsterländischen Gescher und die Atlas Terex GmbH aus dem niedersächsischen Delmenhorst („Terex liefert Wert“). Überdies liefert die ZF Friedrichshafen AG Komponenten für Kranfahrzeuge. Auch sonst kann sich das Regime auf die Produkte des deutschen Unternehmertums verlassen. Die Münchner Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG etwa versorgt die Überwachungssysteme des Regimes mit dem „Nonplusultra für Funktechnik“ und die im NuMOV engagierte südbadische Herrenknecht AG skizziert wie folgt ihr Engagement im Iran: „Design, manufacturing and technical support of all types and sizes of tunneling“ – kaum erstaunlich, da doch die Urananreicherung in Tunneln forciert wird (6). Trotz zunehmenden Sanktionsdrohungen müht sich die betriebsame deutsche Investitionsgüterindustrie ums Geschäft mit der Islamischen Republik. Am 1. März beriet der VDMA Baden Württembergs wie man trotz Embargo weiterhin Antisemiten und Schwulenmörder aufrüsten kann und die DIHK lädt am 25. März in Hamburg zum „Interkulturellem Seminar“, denn ohne die als „interkulturelle Kompetenz“ kodierte Akzeptanz von Hinrichtungen von Schwulen, politischen Gefangenen und aus der Zwangsehe flüchtenden Frauen keine ersehnte Ausbeute. Die Statistik konstatiert: Während die deutschen Gesamtexporte im vergangenen Krisenjahr um 18,4 % einbrachen, nahmen die Exporte in die Islamische Republik lediglich um 5,3 % ab. (Zudem gelangen deutsche Exporte, die als Ausfuhr in die Vereinigten Arabischen Emirate verbucht werden, via Dubai in den Iran.)

Am 8. März wird es in Frankfurt, Köln, Göttingen, Münster, Freiburg und Reutlingen Solidaritätsaktionen für die revoltierenden Menschen im Iran geben. Für Zeinab, Tara, Shirin und alle anderen politischen Gefangenen. Gegen Tugendterrorismus, Antisemitismus und Kumpanei.




(1) Näheres hierzu bei Fathiyeh Naghibzadeh, in: Jungle World 18/2008.
(2) Vgl. Peyman Javaher-Haghighi: Iran, Mythos und Realität, Unrast-Verlag 2008, S. 30.
(3) Vgl. Chahla Chafiq, in: iz3w 311/ 2009, S. 27.
(4) Mit dem deutschen Ableger von Özgür-Der kooperieren verschiedene antiimperialistische Vereine, siehe etwa das Bündnis „Stoppt die Hetze“.
(5) Die Subjektform meint hier: der im Individuum subjektivierte „stumme Zwang der ökonomischen Verhältnisse“ (Marx), in dem sich die gesellschaftliche Synthesis und ihre Form kapitaler Herrschaft verdeckt und der dem Menschen schließlich zur zweiten Natur wird. In der Subjektform ist zugleich Befreiung angelegt, die in der Umwälzung unvermittelter Herrschaftsverhältnisse wahrhaft wurde, als auch die Aussöhnung jener trostlosen, warenförmigen Existenz als zwangsverpflichteter Funktionär der Selbstverwertung über pathische Projektion und absolute Identität mit dem die Subjektform annullierenden Regressionskollektiv.
(6) Näheres hierzu bei Matthias Küntzel.

by CP Solidarity (cp_solidarity@yahoo.de) at 07 März 2010 , 04:50:47

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06 März 2010

krawalla

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